Kroatien und der Euro – eine Bilanz nach drei Jahren
Seit 2023 zahlt Kroatien mit dem Euro. Wie sich die Umstellung auf Wirtschaft, Tourismus und Alltag ausgewirkt hat – eine Zwischenbilanz.
Seit dem 1. Januar 2026 nutzen 21 EU-Staaten den Euro – zuletzt kam Bulgarien hinzu. Wir verfolgen, welche Länder als Nächstes folgen, welche noch ihre eigene Währung behalten und wer über einen EU-Beitritt verhandelt.
Um den Euro einführen zu können, muss ein Land zunächst Mitglied der EU sein, anschließend die Konvergenzkriterien erfüllen und mindestens zwei Jahre stabil am Wechselkursmechanismus II teilnehmen.
Aufnahme als Mitgliedstaat der Europäischen Union.
Beschluss des EU-Rats und Umstellung auf die gemeinsame Währung.
Diese EU-Mitglieder nutzen weiterhin ihre eigene Währung.
Entwicklungen rund um Euro, Eurozone und EU-Erweiterung.
Seit 2023 zahlt Kroatien mit dem Euro. Wie sich die Umstellung auf Wirtschaft, Tourismus und Alltag ausgewirkt hat – eine Zwischenbilanz.
Mit Bulgariens Beitritt 2026 nutzen 21 EU-Staaten den Euro. Ein Überblick, welche Länder noch ihre eigene Währung haben und wer realistisch als Nächstes folgt.
Zum 1. Januar 2026 hat Bulgarien den Euro eingeführt und löst damit die Lew ab. Es ist der erste Beitritt zur Währungsunion seit Kroatien 2023.
Die EU hat im Juni 2024 offiziell Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und der Republik Moldau aufgenommen. Ein historischer Schritt der Osterweiterung.
Seit dem 1. Januar 2026 nutzen 21 der 27 EU-Mitgliedstaaten den Euro. Zuletzt führte Bulgarien die gemeinsame Währung ein, davor Kroatien im Jahr 2023.
Sechs EU-Mitglieder nutzen weiterhin ihre eigene Währung: Dänemark, Schweden, Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Dänemark hat ein dauerhaftes Opt-out.
Ein Land muss zuerst EU-Mitglied sein, dann die vier Konvergenzkriterien (Maastricht-Kriterien) erfüllen und mindestens zwei Jahre stabil am Wechselkursmechanismus II teilnehmen. Anschließend beschließt der EU-Rat die Euro-Einführung.
Aktuell verhandeln unter anderem die Westbalkanstaaten Montenegro, Serbien, Albanien, Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina über einen Beitritt. Seit 2024 verhandeln auch die Ukraine und Moldau; die Türkei und Georgien sind Kandidaten mit ruhendem Prozess.
Die Konvergenzkriterien legen Grenzwerte für Inflation, Haushaltsdefizit (max. 3 % des BIP), Schuldenstand (max. 60 % des BIP), Wechselkursstabilität und langfristige Zinsen fest, die ein Land vor der Euro-Einführung erfüllen muss.