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		<title>Euro-Anwärter Aktuelles</title>
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		<description>Euro-Anwärter Aktuelles</description>
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			<title>Euro-Anwärter Aktuelles</title>
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		<copyright>Florian Dyballa</copyright>
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 23 Aug 2011 09:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Polen will mit Euro-Einführung noch warten</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/polen-will-mit-euro-einfuehrung-noch-warten-1314088816.html</link>
			<description>Polen ist sich mittlerweile nicht mehr sicher, ob der Euro als Einheitswährung zum gegebenen Zeitpunkt Vorteile für das Land bringen wird</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der EU-Schuldenkrise bleibt Polen skeptisch, wenngleich Experten mit der Einführung &nbsp;der Gemeinschaftswährung gute Chancen für das Land sehen. </p>
<p>Polen ist seit 2004 Mitglied der EU und strebt seitdem die Einführung des Euro an. Nun scheint sich das Blatt in eine andere Richtung zu wenden. Neue Umfragen ergeben, dass die Bürger lieber ihre Währung Zloty behalten würden, als künftig mit dem Euro zu zahlen.&nbsp; Wie auch im Fall von Bulgarien ist die EU-Schuldenkrise Grund für die zunehmende Ablehnung des Euro. Man wolle Griechenlands Lasten ungern mittragen und dadurch gleich zu Beginn des Währungsbeitritts Verluste für das eigene Land einstecken. Angst haben die Menschen vor allem auch vor einer Erhöhung der Preise<b>.</b></p>
<p>Polens Premier Donald Tusk hatte die Euro-Einführung bereits für 2012 geplant. Nun merkte er an, dass er auch Vorteile darin sehe, nicht der Euro-Gemeinschaft anzugehören. Denn Polens Wirtschaft zeigte mit dem Zloty 2009 als einziges EU-Land stetiges Wachstum. Dieses Wachstum könnte gegebenenfalls mit der Euro-Einführung zur Stagnation kommen. Und jetzt will sich Polens Premier etwas mehr Zeit bis zur Einführung lassen. Polen weiß allerdings auch, dass der Beitritt zur Währungsunion dem Land mehr wirtschaftliche Chancen geben würde. Dennoch, bei den Parlamentswahlen, die im Oktober anstehen, wird aus Angst vor einer Niederlage im Wahlkampf nicht mit der Euro-Einführung geworben. Dabei gehören gerade Unternehmer zu den Befürwortern des Euro, deren Stimmen für den Wahlausgang nicht unbedeutend sein könnten. </p>
<p>Sollte sich Polen dennoch für 2012 für die Gemeinschaftswährung entscheiden, käme es zunächst für zwei Jahre in den Euro-Warteraum. Experten gehen davon aus, dass sich der früheste Währungsbeitritt darum ohnehin nicht vor 2015 realisieren lässt. </p>]]></content:encoded>
			<category>Polen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Bulgarien verschiebt Euro-Einführung</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/bulgarien-verschiebt-euro-einfuehrung-1314087943.html</link>
			<description>Die EU-Schuldenkrise macht auch vor den neuen Währungsbeitrittskandidaten nicht halt. Bulgarien hatte vor, den Euro bald einzuführen. Nun soll die Einführung nach hinten verschoben werden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die für den Herbst geplanten Gespräche werden nun aufgeschoben, bis die Krisensituation in den Euro-Gebieten transparenter wird und eine Besserung in Sicht ist. Griechenland habe den Bulgaren gezeigt, wie schnell sich ein Land übernehmen und hoch verschulden kann. Man wolle mit Bulgarien nun vorsichtiger an die Sache herangehen, denn die Lage Griechenlands habe deutlich dazu beigetragen, die Vor-und Nachteile der Gemeinschaftswährung kritisch abzuwägen. </p>
<p>Begründet ist die Skepsis, wenn man berücksichtigt, dass nach und nach immer mehr Euro-Länder von Ratingagenturen heruntergestuft werden. Nach der Herunterstufung Griechenlands folgte Irland. Vor Portugal, Zypern und Italien machten die Ratingagenturen auch nicht halt. Dabei gehört Bulgarien gemeinsam mit Russland und Mazedonien zu den Ländern mit den geringsten Schulden der jüngsten Zeit. </p>
<p>Die Vorbereitungen für die Euro-Einführung sollten bereits 2011 in die Wege geleitet werden. Zu groß sind die Zweifel der Bulgaren. Man wolle noch abwarten, wie sich die wirtschaftliche Lage der Euro-Länder entwickle, um nicht in eine Währungsunion hineinzurutschen, die große Risiken mit sich bringen könnte. Experten schätzen, dass die Bulgaren vor 2015 nicht mit dem Euro bezahlen können werden.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Bulgarien</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dänemark und der Euro</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/daenemark-und-der-euro-1299490168.html</link>
			<description>Seit über 135 Jahren ist die Dänische Krone nun die offizielle Währung Dänemarks und deren autonomen Provinzen Grönland und Färöer. Als Mitgliedsland der Europäischen Union ist Dänemark damit als Nicht-Euro-Land eine Ausnahme.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p>Denn Dänemark ist Mitgliedsstaat des Wechselkursmechanismus II. Der Wechselkursmechanismus II ist ein Abkommen zwischen den Staaten der Wirtschafts- und Währungsunion und den übrigen Staaten Europas. Es soll zu große Wechselkursunterschiede oder Preisschwankungen vermeiden und erlaubt eine maximale Schwankungsbreite von ± 15 Prozent. Das Abkommen soll außerdem eine Erleichterung des Beitritts in die Wirtschafts- und Währungsunion erleichtern. Als Mitgliedsstaat des Wechselkursmechanismus II muss das Land den Euro nicht einführen, ein Beitritt in die Union wird aber erwartet.</p>
<p>Doch Dänemark, welches seit 1973 Mitglied der EU ist, lehnte 1992 die Maastricher Konvergenzkriterien ab und legte zusammen mit Großbritannien Veto ein. Noch im selben Jahr beantragte Dänemark die Opt-out-Klausel, eine Freistellung von der Pflichteinführung des Euros als nationale Währung. So konnte Dänemark die Krone behalten, während andere Staaten den Euro einführten. Zusätzlich bekam Dänemark das Recht den Euro in einem Referendum zu beschließen.</p></div><div></div><div><p>Diese Volksabstimmung aller wahlberechtigten Bürger und des Parlaments war bereits im Jahre 2000 erfolglos. Aus Angst vor mangelnder Stabilität der europäischen Währung lehnten die Dänen die Einführung ab. Rückblickend sollte sich diese Entscheidung als richtig darstellen. Damals hätte die Regierung den Euro sehr wahrscheinlich bereits eingeführt, doch stoppte die Bevölkerung das Vorhaben mit einer Mehrheit von über 53%.</p>
<p>Nach den Konvergenzkriterien könnte Dänemark seit einiger Zeit eintreten, eine Vorbereitung seitens des Wechselkursmechanismus II war kaum nötig. Doch bleibt es Dänemark immer noch freigestellt der Eurozone beizutreten. Die 2007 angesetzte Abstimmung wurde durch den negativen Ausgang des irischen Referendums bezüglich des Vertrages von Lissabon nicht durchgeführt. Und aus Angst der Politiker vor einem ähnlich vernichtenden Ausgang der Volksabstimmung wurde 2008 eine erneute Abstimmung im Jahre 2011 angekündigt.</p></div><div></div><div><p>Doch ob Dänemark in Anbetracht der Euro-Krise 2011 für den Euro stimmt, ist fragwürdig. Nicht nur in Dänemark wird der Euro als Gefahr gesehen. Dennoch ergaben Meinungsumfragen in den Jahren zuvor leichte Mehrheiten für den Euro. Der dänische Ministerpräsident Rasmussen muss nun für das nächste Referendum die Vorzüge des Euros der Bevölkerung vorstellen – ein schwieriges Unterfangen zu Zeiten der Euro-Kritik.</p>
<p>Ein Beitritt in die Eurozone wäre auch für Dänemark vom Vorteil. Nicht nur, dass der Euro in Dänemarks Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt, auch dass Dänemark als Mitglied der Wirtschafts- und Währungsunion sich aktiv am europäischen Finanzgeschäft beteiligen kann. Zwar können ausländische Touristen in Dänemark gerade in den Urlaubsregionen oft mit dem Euro bezahlen, jedoch herrscht hier keine offizielle Regelung. Die vielen ausländischen Urlauber, die einen großen Teil der dänischen Wirtschaft stützen, kommen überwiegend aus der Eurozone. Weitere Informationen zum Urlaub in Dänemark bietet: <a href="http://www.casamundo.de/daenemark/" target="_blank" >Ferienhausspezialist Casamundo</a></p></div>]]></content:encoded>
			<category>Dänemark</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weiter keine Einführung des Euro in Großbritannien in Sicht</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/weiter-keine-einfuehrung-des-euro-in-grossbritannien-in-sicht-1297276042.html</link>
			<description>In Großbritannien wird es in naher Zukunft weiterhin zu keiner Einführung des Euro kommen. Der britische Premier David Cameron antwortet, auf Fragen der Süddeutschen Zeitung, dass Großbritannien seine kritische Distanz zum Euro beibehält. Damit zieht Großbritannien eine zeitnahe Euroeinführung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chef der konservativ-liberalen Regierung, David Cameron, lehnt den Euro und damit den Beitritt zur Eurozone ab. „Ich habe immer wieder gesagt, dass Großbritannien den Euro nicht hat und auch nicht einführen wird. Wir werden uns auch nicht überreden lassen, bei irgendwelchen neuen Regelungen zur Stützung des Euro mitzumachen.“, so der bekannte Euro-Gegner Cameron. Er sieht es als problematisch an, eine Währung zum Laufen zu bringen, wenn in den einzelnen Staaten unterschiedliche Wirtschaftspolitik betrieben wird. Zudem möchte er vermeiden, die Souveränität und Unabhängigkeit Großbritanniens zu verlieren.  </p>
<p>Cameron betonte aber auch, dass eine starke und erfolgreiche Eurozone im Interesse von Großbritannien sei. „Wir werden zudem […] nicht im Wege stehen, wenn Mitglieder der Eurozone es für notwendig halten, Maßnahmen zur Lösung der derzeitigen Probleme zu treffen.“, so der britische Premier weiter.  </p>]]></content:encoded>
			<category>Großbritannien</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 19:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Polen erhöht die Mehrwertsteuer</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/polen-erhoeht-die-mehrwertsteuer-1297275853.html</link>
			<description>In Polen wurde zu Beginn des Jahres die Mehrwertsteuer auf 23 Prozent angehoben. Die Regierung in Warschau will damit der steigenden Staatsverschuldung entgegenwirken und die Staatskasse retten. Dieser Beschluss wird bis zum 31.12.2013 in Kraft bleiben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die polnische Regierung unter Ministerpräsident Donald Tusk will mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer, von 22 auf 23 Prozent, das Budgetloch von 52 Milliarden Zloty stopfen. Bis zum Ende des Jahres sollen dadurch fünf Milliarden Zloty in die Staatskassen gespült werden. Insgesamt ist es Ziel das Defizit auf 40,2 Milliarden zu drücken. Diese Maßnahme ist notwendig, da die in der Verfassung festgelegte Obergrenze der Verschuldung von 55 % fast erreicht ist.  </p>
<p>Nach der Erhöhung hat Polen nun einen der höchsten Mehrwertsteuersätze in Europa. Nur die skandinavischen Länder Dänemark und Schweden sowie Rumänien liegen hier drüber. Ob damit jedoch eine langfristige Stabilisierung der Finanzen gesichert wird ist fraglich. Die ursprünglich geplante Euroeinführung für 2012 verzögert sich aus diesem Grund auch um mindestens drei weitere Jahre. Frühestens 2015 wird Polen in der Lage sein die Konvergenzkriterien zu erfüllen und den Euro einzuführen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Polen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 16:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorerst keine Einführung des Euro in Tschechien</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/vorerst-keine-einfuehrung-des-euro-in-tschechien-1295546741.html</link>
			<description>In Tschechien wird es, unter der jetzigen Regierung, vorerst zu keiner Euroeinführung kommen. Der tschechische Außenminister sieht von einer nahen Einführung aufgrund der derzeitigen Krise ab. Frühestens 2015 könnte die tschechische Krone gegen den Euro eingetauscht werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tschechiens Präsident und bekannter Euro-Gegner, Vaclav Klaus, lehnt eine baldige Euroeinführung in Tschechien ab. „Der Euro war eine falsche Idee, ganz klar“, spottete der Präsident bei seiner Buchvorstellung in Nürnberg. Er geht sogar noch weiter. „Für unser Land ist es sehr positiv, dass wir diese Währung nicht haben“, erklärt er. Eine baldige Eiführung der Gemeinschaftswährung lehnt er deshalb trotz der Verpflichtung zur Einführung, die Tschechien mit dem Beitritt in die EU 2004 eingegangen ist, ab. Aktuelle Ausnahmeregelungen betreffen nur Dänemark und Großbritannien.</p>
<p>Tschechien will mit der Einführung warten, um nicht mit in die aktuelle Krise zu stürzen. Außenminister Karel Schwarzenberger betonte am Dienstag, den 17. Januar 2011, das die Euroeinführung genau überdenkt werden muss, deshalb wird sich die jetzige tschechische Regierung auf kein Datum festlegen. Premier, Petr Necas, hatte bereits im Dezember erklärt, dass eine jetzige Euroeinführung eine „wirtschaftliche und politische Dummheit“ sei, da die tschechische Krone besser auf die aktuelle Wirtschaft reagieren kann.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Tschechien</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 18:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Baltischer Tiger führt Euro ein </title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/baltischer-tiger-fuehrt-euro-ein-1294073353.html</link>
			<description>Europa blickte zum Jahreswechsel mit einem glücklichen, aber wachen Auge auf Estland. Der kleine baltische Staat, zwischen Ost- und Westeuropa, tauschte Anfang Januar die Estnische Krone gegen den Euro ein. Damit ist Estland das 17. Land, welches den Euro einführt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p>Die Entscheidung für die Euroeinführung, trotz Griechenland-Krise, ist die logische Konsequenz aus der estnischen Entwicklung. Nachdem die Euroeinführung 2007 gescheitert war, erfüllen sie nun fast alle Beitrittskriterien problemlos. Gelten sogar als Musterbeispiel der Europäischen Union. Grundlage war ein umfassendes Sparprogramm.&nbsp;</p>
<p>Das Design der Münze wurde bereits 2004, per Telefon-Voting, von der Bevölkerung bestimmt. Es zeigt den Umriss der estländischen Landesgrenze. Ein einheitliches Motiv, für alle acht Münzen. Besonderheit liegt darin, dass bei den Cent Münzen das Motiv vertieft dargestellt ist, bei den beiden Euro Münzen hingegen erhoben. Das Design stammt von Lembit Lõhmus.</p></div><div><p>Vorerst sind 195 Millionen Münzen und 45 Millionen Banknoten, hergestellt durch die finnische Prägestätte Rahapaja moneta, in Umlauf gebracht wurden.&nbsp;</p>
<p>Als nächste Beitrittsländer werden <a href="anwaerter/litauen.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Litauen</a> und <a href="anwaerter/lettland.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Lettland</a> gehandelt.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Estland</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 16:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wann führt Polen den Euro ein?</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/polen-wann-kommt-der-euro-1288210184.html</link>
			<description>Die Einführung des Euro in Polen gerät in immer weitere Ferne. Das Ziel von Ministerpräsident Donald Tusk, den Euro im Jahr 2012 einzuführen, ist heute nicht mehr realisierbar. Auch der Spagat zwischen den europäischen Interessen und der Meinung des Volkes über die geplante Einführung gilt als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick scheint es wohl so, dass Polen vor dem Jahr 2015 keine reale Chance auf die Übernahme des Euro als Währung hat. Doch schaut man sich die Zahlen genauer an, besteht zumindest aktuell noch die Möglichkeit, dass das Land die Einführung der Gemeinschaftswährung 2013 oder 2014 realisieren kann.</p>
<p>Da die Polen die Euroeinführung zunehmend skeptisch betrachten, hat die Regierung um Ministerpräsident Tusk die geplante Einführung offiziell auf Mitte des Jahrzehnts geschoben, doch hinter den Kulissen wird aktuell an einem Rahmenplan zur Einführung gearbeitet.</p>
<p>Um der Eurozone beizutreten, muss sich das entsprechende Land zwei Jahre lang im Wechselkursmechanismus 2 (kurz: WKM II) befinden. Das würde für Polen bedeuten, dass es, um den Euro im Jahr 2013 einführen zu können, noch in diesem Jahr dem WKM II beitreten muss. Einige polnische Politiker hoffen jedoch auf eine Sonderregelung, so dass die Maastricht-Kriterien in einigen Teilen umgangen werden können.  </p>
<p>Die Polen selber sehen in der Einführung des Euro wohl kaum noch Vorteile. Ist das Land erst einmal der Eurozone beigetreten, verliert es auch die Macht die Geldpolitik eigenständig zu beeinflussen.  </p>
<p>Die Frage „Euro - ja oder nein“ dürfte kaum eine Rolle spielen, denn Donald Tusk musste sich bereits in der Vergangenheit immer wieder für die lahmenden Bemühungen seines Landes den Euro einzuführen, rechtfertigen.</p>
<p>Es bleibt also abzuwarten, wie sich die polnische Regierung und Brüssel auf die sicherlich kommende Euroeinführung verständigen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Polen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Estland beginnt mit Produktion der neuen Euromünzen</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/estland-beginnt-mit-produktion-der-neuen-euromuenzen-1279826223.html</link>
			<description>Am Dienstag begann die finnische Münzprägestätte, die Rahapaja Oy in Vantaa, mit der Herstellung der estnischen Euromünzen, die ab 1. Januar 2011 in den Umlauf gelangen werden. Hierbei handelt es sich um die Produktion von ca. 194 Millionen Münzen – eine Produktionsmenge, die in etwa der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Prägung der estnischen Euromünzen ist der letzte bedeutende Schritt zur Übernahme der Gemeinschaftswährung zum Jahreswechsel getan. Letzte Woche haben die Finanzminister der Eurozone den Wechselkurs zwischen Euro und estnischer Krone auf 1:15,6466 festgelegt.</p>
<p>Auf allen zukünftigen Euromünzen des Landes ist der Umriss von Estland zu sehen. Dieses Motiv hatte sich bereits Ende 2004, bei einer Volksabstimmung, durchgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Im September werden die ersten Großbanken dann mit den neuen Euromünzen versorgt werden, bevor im Dezember dann die Euroscheine folgen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Estland</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Estland wird 17. Euroland</title>
			<link>http://www.euro-anwaerter.de/nc/news/newsdetail/artikel/estland-wird-17-euroland-1274193119.html</link>
			<description>Am 12. Mai legte EU-Währungskommissar Olli Rehn den Konvergenzbericht der EU für das Jahr 2010 vor. Darin werden die aktuellen Bemühungen und tatsächlichen Fakten zur Übernahme des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel in jedem EU-Mitgliedsland überprüft.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Folge dessen haben die Esten endlich die Gewissheit: Der langen und ausführlich geplanten Euroeinführung in ihrem Land steht fast nichts mehr im Wege. Die EU-Kommission und die EZB gaben am vergangenen Mittwoch grünes Licht zur Einführung der Gemeinschaftswährung. Estlands strikte Sparpolitik trägt nun Früchte. Der Baltenstaat ist damit aktuell zu einen echten Musterland innerhalb der EU geworden; kaum Inflation und ein Haushaltsdefizit von lediglich 1,7% im vergangenen Jahr (erlaubt sind nach dem Vertrag von Maastricht rund 3%).</p>
<p><a name="firstHeading"></a>Im Juni müssen die Staats- und Regierungschefs aller Mitgliedsstaaten sowie der Rat für Wirtschaft und Finanzen und die Mitglieder der Eurogruppe dem Vorhaben der Esten zur Euroeinführung noch zustimmen, was aber als keine große Hürde mehr gilt.</p>
<p>Der von der EU-Kommission vorgelegte Konvergenzbericht fiel jedoch nur für Estland positiv aus. Das Urteil über die anderen acht Staaten war durchweg negativ. Unter ihnen Polen, Schweden und Bulgarien.</p>
<p>Estland könnte wohl vorerst der letzte Mitgliedsstaat sein, der den Euro in naher Zukunft einführen kann. Eine „schnelle“ Einführung der Gemeinschaftswährung wäre zurzeit, unter Berücksichtigung der Maastricht-Kriterien, nur noch in Lettland und Litauen möglich. In Dänemark kann der Euro hingegen rasch eingeführt werden, insofern sich das dänische Volk hierfür aussprechen sollte.</p>
<p>Die dänische Regierung plant eine Volksbefragung über die Einführung des Euro für Herbst 2011.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Estland</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 May 2010 16:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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