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23.05.12 17:00

Griechenland im finanziellen Aus

 

Wie wichtig die Zahlungskraft ist, kann jeder täglich im Kleinen selbst erleben. Das Alltagsleben kostet Geld und ist dieses nicht ausreichend vorhanden, entstehen große finanzielle Probleme. Kaufen und Verkaufen prägt das normale Leben, Verbraucher, die bezahlen und Verkäufer, die eine Zahlung per Kreditkarte empfangen. Gegen die finanziellen Sorgen Griechenlands, sind private Geldprobleme jedoch gering. Es ist kein Geheimnis mehr, dass sogar Spekulationen über eine Insolvenz des Landes kursieren. Finanzspritzen und Hilfeprogramme erzielten keinen Effekt und nun steht die Frage im Raum, ob es noch Rettung für das hoch verschuldete Land gibt. Die neue Regierung Griechenlands ist nicht bereit, sich an die Sparvorgaben der Europäischen Union zu halten und das wird einige Folgen nach sich ziehen. So ist absehbar, dass in einem solchen Fall die Hilfszahlungen der anderen Länder eingestellt würden und griechische Banken Bankrott gehen. Infolge dessen würde Griechenland aus der Währungsgemeinschaft ausgeschlossen und kann zu seiner alten Währung zurückkehren.



Die Krise hat begonnen

In Kürze wird ein EU-Gipfeltreffen stattfinden, auf dem sicherlich auch über die Situation Griechenlands diskutiert wird. Die Vertragswerke der Europäischen Union sehen gar nicht vor, dass ein Land die Währungsgemeinschaft verlassen könnte. Viele Probleme, die durch ein Land verursacht werden, dass ganz nah am finanziellen Abgrund steht. Auch die Neuwahlen im Juni 2012 werden absehbar keine Besserung bringen. Die aktuelle Regierung, wird bei diesen Wahlen voraussichtlich als Sieger hervorgehen und die Anti-Spar-Politik weiter vorantreiben. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung seitens Griechenlands, der EU und der Währungsgemeinschaft weitergeht. Es werden viele wichtige Entscheidungen zu treffen sein, die große Folgen nach sich ziehen werden. Die bald stattfindende Wahl wird zeigen, welche weiteren Schritte in Angriff genommen werden.


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