Sie sind gerade hier: News
17.04.15 11:30

Euro auf dem Weg zur Dollar-Parität

 

Seit dem der EZB Präsident Monti Draghi dem starken Euro den Kampf angesagt hat und diese nicht nur mit Zinssenkungen, sondern auch zusätzlichen Maßnahmen wie dem Aufkauf von Staatsanleihen entgegen tritt, verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar innerhalb der letzten 11 Monate rund 24 %. Ein Abwärtstrend, der von Tradern und Investoren gut genutzt werden konnte. Dennoch stellt sich nun für viele Händler die Frage, ob es zu einer Parität beider Währung kommt?

Viele Marktteilnehmer warten darauf eigentlich nur noch. Und genau hier liegt das Problem. Wenn Erwartungen zu offensichtlich sind, sollte man Vorsicht walten lassen. Zudem stellt sich auch die Frage, wann die FED die Aufwertung des US-Dollars als eine Gefährdung für die US-Wirtschaft ansieht und interveniert. Der kürzlich beschlossene Rückzieher hinsichtlich der im Juni erwarteten Zinsanhebung, ist ein klares Indiz hierfür.

Doch unabhängig davon, gibt es genügend schwerwiegende Faktoren, die für einen weiterhin schwachen Euro sprechen und diese bestätigen das allgemeine, längerfristige Marktbild. Die Zinsen sind im Euroraum laut einem Artikel des Manager-Magazins sehr niedrig und werden es auch in naher Zukunft laut EZB bleiben. Und solange der Ölpreis auf einem weiterhin so niedrigen Level ist, wird die US-Notenbank den starken US-Dollar nicht als gefährlich für die Wirtschaft ansehen, da dieser die Aufwertung laut einiger FED Mitglieder zum Großteil kompensiert.

 

Sollte man auf einen weiter fallenden Euro spekulieren?

Mit den Spekulationen ist es immer so eine Sache. Entweder man gewinnt oder man verliert, privaten Händler sollten sich dem bewusst sein. Wer trotzdem seine Chancen nutzen will kann entweder über einen Forex-Broker das Währungspaar EUR/USD handeln oder er bedient sich binäre Option mit einer Put-Option auf stagnierende Kurse. 10 Tipps zum Spekulieren mit Binären Optionen gibt es auf Binaere-Option.com.

 

Bis noch vor zehn Jahren war es für den privaten Händler sehr schwer am Devisenhandel teilzunehmen. FX-Broker und Broker für binäre Optionen ermöglichen nun den Handel ohne viel Kapitaleinsatz. Der Handel ist für den Händler bereits ab einer Einzahlung von etwa 250 Euro möglich. Zwar kann man damit keine großen Sprünge machen, um ein wenig zu üben reicht die Summe allerdings aus. Üben sollte auch jeder angehende Trader mit wenig Einsatz, denn der Handel ist nicht so simpel wie es einem die Finanzbranche suggerieren möchte. Beide Produkte, sowohl der Forex-Handel als auch der Handel von binären Optionen, haben individuelle Eigenschaften, die vorher sehr genau studiert werden sollten, im Interesse des eigenen Geldes.

 

Resümee

Die Spekulation auf den weiter fallenden Euro hat sich im letzten Jahr gelohnt. Aktuell wird die Situation jedoch unstabiler. Das macht sich in mehreren Seitwärtsphasen bemerkbar. Das allgemeine Marktbild spricht allerdings dafür, dass der Euro weiter fallen sollte. Wer also noch auf den fahrenden Zug aufsteigen möchte, kann über entsprechende Wege daran partizipieren.


Schreiben Sie einen Kommentar

Um einen Kommentar zu diesem Beitrag abzugeben, loggen Sie sich bitte ein.