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26.09.14 09:10

Die Underlyings werden weniger

 

Man könnte sagen, umgekehrt proportional zur wachsenden Popularität des Forexhandels bei den Anlegern nimmt die Zahl der handelbaren Währungspaare ab. Die Ursache liegt nicht darin, dass die Broker einzelne Währungen nicht mehr zur Verfügung stellen. Mit jedem neuen Mitgliedsland in der Eurozone verschwindet ein potenzieller Basiswert. Auch wenn der litauische Litas nicht als Leitwährung einzustufen ist, gehört er dennoch ab dem 1. Januar 2015 der Vergangenheit an. Der polnische Zloty hat international schon etwas mehr Gewicht, in einigen Jahren ist er als offizielle polnische Währung ebenfalls Geschichte.

 

Für Trader wird es übersichtlich

Auch wenn es keine großen Währungen sind, die gegen den Euro ausgetauscht werden, bieten und boten sie den Tradern doch Potenziale, um an dem einen oder anderen Kurssprung ihr Geld zu verdienen. Um künftig ein wenig Abwechslung in das Einerlei aus US-Dollar, GBP oder Yen und Australdollar zu bringen, werden die Exoten immer stärker in den Fokus rücken. Für Einsteiger im Forexhandel, so könnte man meinen, bringt die Ausweitung der Eurozone den Vorteil, dass sie sich auf weniger Währungen konzentrieren können. Wer im Forex sein Geld verdienen möchte, wird immer noch genügend Währungspaare finden, die Renditechancen bergen. Wem der Handel mit Währungen zu übersichtlich ist, den Reiz der gehebelten Produkte aber nicht missen möchte, findet im Handel mit Differenzkontrakten die Alternative. Neben Aktien kann hier mit Rohstoffen, Indizes, Zinsätzen oder Anleihen getradet werden. Der Brokervergleich auf aktiendepot.net zeigt, dass viele Forexbroker auch den Handel mit CFDs zur Verfügung stellen.

Der Hebel macht’s

Das Attraktive am Forex- und CFD-Handel sind die Hebel. Diese definieren, wie hoch der tatsächliche Kapitaleinsatz ausfällt. Trotz hoher Handelsvolumina werden nur geringe Einsätze benötigt. Wenn ein Anleger bei einem Hebel von 1 : 100 die Summe von 100.000 Euro gegen US-Dollars handeln möchte, muss er lediglich 1.000 Euro einsetzen. Vor dem Hintergrund, dass im Devisenhandel die Gewinne auf der dritten oder vierten Nachkommastelle erzielt werden, wäre der Kauf von US-$ im Gegenwert von 1.000 Euro aus spekulativen Gründen eher ungünstig. Nicht jeder Anleger hat gerade 100.000 Euro verfügbar, um einen vielversprechenden Aktiendeal auszuführen. Durch den Hebel im CFD-Handel kann ein Trader auch in diesem Fall Geld machen. Bei Aktien liegt die Quote häufig bei 1:50.


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