Sie sind gerade hier: News
22.05.14 13:40

Auswirkungen der Erweiterung der Eurozone auf den Aktienhandel

 

Natürlich stellte sich für die Anleger im Rahmen der ersten Konvertierungswelle nationaler Währungen in Euro die Frage, welche Auswirkungen diese Währungsumstellung auf den Aktienhandel haben wird. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit lässt sich ableiten, dass mit der sukzessiven Erweiterung der Eurozone keine wesentlich anderen Umstände auftreten werden. Es gibt nach wie vor in den Mitgliedsländern die nationalen und regionalen Börsen und dazugehörigen Indizes. Es ist selbstverständlich, dass die Kurse der einzelnen Aktiengesellschaften unterschiedlich auf die Euroumstellung reagieren werden, in erster Linie hängt dies von der jeweiligen Branche ab. Der Handel selbst bleibt davon jedoch unberührt.

Währungsrisiko entfällt

Für die Anleger ist es absolut positiv, dass bei dem Erwerb eines Aktientitels einer ausländischen Firma nach dem Beitritt des jeweiligen Landes zur Eurozone auf jeden Fall das Währungsrisiko entfällt. Was nutzt der schönste Kursgewinn, wenn beim anschließenden Verkauf der Aktie ein Verfall des Devisenkurses die Gewinne zu Nichte macht. Gleiches gilt im Übrigen auch für Staatsanleihen. Südafrika ist kein Beitrittskandidat, aber ein sehr schönes Beispiel. Das Land am Kap lockte in den 90er Jahren mit überdurchschnittlich hohen Zinsen. Parallel dazu verlor die D-Mark aber drastisch an Wert gegenüber dem Rand. Am Ende blieb für die Anleger, die nicht sofort wieder in Rand-Anleihen investierten, massive Verluste. Das gleiche Risiko bestand und besteht auch bei Aktien.

Ausländische Aktien unter Umständen attraktiver

Gerade konservative Anleger, die ihre ersten Schritte auf dem Börsenparkett gehen, mögen vor der Kombination Börsenschwankungen und Währungsrisiko zurückschrecken und manches vielversprechende Papier, welches heute noch in Fremdwährung notiert, links liegen lassen. Die Währungsumstellung weiterer Nationen auf Euro kann daher durchaus dazu führen, dass zu interessanten Aktien, die bislang noch deutlich unterbewertet waren, eine höhere Nachfrage besteht und es zu signifikanten Kursteigerungen kommen wird. Wer sich bislang noch nicht mit Aktien beschäftigt hat, aber durch das anhaltende niedrige Zinsniveau Anlass sieht, hier einzusteigen, benötigt zunächst einmal ein Aktiendepot. Das Fachportal aktiendepot.com stellt die wichtigsten Anbieter für den Aktienhandel vor, bietet darüber hinaus auch denjenigen, welche sich für den Devisenhandel interessieren, grundlegende Informationen und Brokeranalysen an. Trotz einer immer größer werdenden Währungsunion gewinnt der Devisenhandel immer deutlicher auch bei privaten Anlegern an Gewicht. Die Zahl derer, die ihre Aktientrades durch Devisenspekulationen „anreichern“, nimmt beständig zu. Aber sowohl für den Aktienhandel als auch für den FX-Handel bedeutet eine Ausweitung der Währungsunion keine Einschränkung, im zweiten Fall lediglich eine Verschiebung. Für den Aktienmarkt bleibt die Vermutung, dass Anleger auch weiter bei einer Ausdehnung der Eurozone profitieren werden.


Schreiben Sie einen Kommentar

Um einen Kommentar zu diesem Beitrag abzugeben, loggen Sie sich bitte ein.