Währungskommissar Almunia widerspricht damit klar den Behauptungen, dass Tallinn der Krise zu langsam entgegenwirke. Er bestärkte damit die Ansicht der estnischen Regierung, die das Land in Zukunft als immer wichtigeren wirtschaftlichen Teil der Europäischen Gemeinschaft sieht.
Die hohe Inflationsrate hinderte Estland in der Vergangenheit den Euro einzuführen. Doch in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Preissteigerung auch in Estland stark zurückgegangen.
Die Chancen Estlands den Euro in der nahen Zukunft einzuführen steigen somit erheblich. Nur die Entwicklung des Haushaltsdefizits, welches in diesem Jahr über der kritischen Rate von drei Prozent liegen könnte, bereitet Finanzexperten noch Sorge. Andere halten den aktuellen Zeitpunkt aber noch zu früh, um über die Neuverschuldung des Landes zu spekulieren.
Es bleibt also abzuwarten, ob Estland die nötigen Voraussetzungen erfüllen kann.
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