Der geplante Termin für die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung wird laut des tschechischen Finanzministers Eduard Janota nicht zu halten sein. Das Land plante die Währungsumstellung bislang für Januar 2014 oder 2015.
Nicht einmal eine Woche im Amt und schon kündigt der neue bulgarische Finanzminister und Vize-Präsident Simeon Djankow in einem Interview an die Gemeinschaftswährung bis 2013 einführen zu wollen. Der Zeitpunkt würde damit noch knapp in die Amtszeit der neuen Regierung in Sofia fallen.
Der von der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurðardóttir gewünschte schnelle Beitritt zur Europäischen Union könnte bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre gelingen.
Die für Januar 2012 anvisierte Euro-Einführung in Polen gibt die Regierung in Warschau nun endgültig auf. Ein zu hohes Staatsdefizit und die damit verbundene Verschuldung bringt Polen in die Bredouille. Finanzminister Rostowski ließ nun verlauten, dass eine Euroeinführung im Jahr 2012 schier unmöglich sei.
Der Europäische Kommissar für Wirtschaft und Währung Joaquin Almunia erklärte letzte Woche, dass eine Euro-Einführung in Estland für das Jahr 2011 durchaus möglich ist. Es sei zwar ein ehrgeiziges Ziel, aber zum jetzigen Zeitpunkt stehen alle Signale in Richtung Euroeinführung wenn die hierzu nötigten Voraussetzungen erfüllt werden können.
Bislang immer als „Teuro“ bezeichnet, beweist sich die gemeinsame europäische Währung, der Euro, nun als stabiles Gegenmittel während der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Doch die Gemeinschaftswährung spaltet die Europäische Union, denn vor allem osteuropäische Länder haben den Euro noch nicht einführen können.
Die Krise hat Ungarn fest im Griff. Die beinahe Pleite des Staates und der drastische Wirtschaftsschwund setzten dem osteuropäischen Land schwer zu. Nun ist man vom versprochenen Nothilfekredit des IWF, der Weltbank und EU abhängig.
Die für 2012 angedachte Euroeinführung in Polen wird immer unwahrscheinlicher. Zu schwach ist die polnische Währung Zloty. Die EU-Kommission erwartet zudem für dieses Jahr ein deutliches Schrumpfen der Wirtschaft in Polen. Finanzminister Jan Rostowski widerspricht dem und sieht das Land im wirtschaftlichen Wachstum.
Die für 2012 angesetzte Einführung des Euro in Polen gerät unter dem starken wirtschaftlichen Abschwung im Land in Gefahr. Allein der „Zloty“ hat seit Mitte 2008 fast 30 Prozent an Wert verloren.
Das krisengeschüttelte Island hat am vergangenen Samstag ein neues Parlament gewählt. Als Gewinner ging die sozialdemokratische Partei unter Führung von Jóhanna Sigurðardóttir hervor. Hauptstreitpunkt war vor allem ein möglicher EU-Beitritt des Landes. Doch das Wahlergebnis zeigt: Die Bevölkerung des Inselstaates will neue Wege gehen!