
| Hauptstadt: | Reykjavík |
|---|---|
| Amtssprache: | Isländisch |
| Fläche: | 103.000 km² |
| Einwohnerzahl: | 301.931 |
| Währung: | Isländische Krone |
Nach der Ost-Erweiterung der Europäischen Union zwischen 2004 und 2007 steht nun eine weitere...
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29.04.09 22:00Um die Währungsprobleme des Landes zu lösen, zieht die Regierung in Reykjavik die Einführung des...
06.12.08 00:00Aufgrund der zunehmenden Isolierung kündigte die ehemalige Regierung des Landes im Februar 2006 an, der EU noch vor 2015 beitreten zu wollen und sich dann schnellstmöglich der Eurozone anzuschließen.
Dieser Vorstoß könnte im kommenden Jahr auf Grund der andauernden Finanzmarktkriese und dessen Folgen für Island vorgezogen werden.
Stimmen für eine Einführung der Gemeinschaftswährung werden vor allem aus den Reihen der isländischen Wirtschaft immer lauter. In den Augen vieler Unternehmer hat die nationale Krone ausgedient und sei durch eine stabilere Währung zu ersetzen.
Die isländische Krone erlitt allein seit Anfang diesen Jahres durch Währungsspekulanten einen Wertverfall von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Euro.
Bereits 2007 kam daher, ausgehend von der ehemaligen Außenministerin Valgerdur Sverrisdottír, die Idee auf den Euro ohne eine EU-Mitgliedschaft einzuführen.
Jürgen Stark, Mitglied des EZB-Direktoriums, stellte aber die Position der Europäischen Zentralbank in dieser Frage - bei seinem Besuch Anfang des Jahres in Reykjavik - wiederholt klar: Wer den Euro will, muss auch zuvor der Europäischen Union beitreten.
Die Bevölkerung steht einem EU-Beitritt derzeit positiv gegenüber. In einer aktuellen Umfrage unterstützen mehr als 70 Prozent der Befragten diesen Vorstoß.
Die Regierung ist in dieser Frage jedoch zerstritten. Die Gegner sehen Walfang und die für das Land so wichtigen Fischereirechte durch einen Beitritt in Gefahr.
Aber auch wenn die Vulkaninsel sich auf einen Beitritt einigen würden, ist derzeit sowohl die Inflation, als auch das Staatsdefizit für eine Mitgliedschaft in der Eurozone viel zu hoch.