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Länderinfos

Hauptstadt:London
Amtssprache:Englisch
Fläche:224.820 km²
Einwohnerzahl:60.776.238
Währung:Britisches Pfund

News

Briten bleiben Euro-Kritisch...

Ungeachtet des Wertverfalls des Britischen Pfunds in den letzten Wochen, halten mehr als 71 Prozent...

03.01.09 23:00
Rub: Großbritannien

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Großbritannien

Kurz und kompakt:

Die Regierung in Großbritannien hat sich nach Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden dazu entschlossen, dass für 2006 angedachte Referendum über den Beitritt zur Eurozone auf Grund der negativen Grundstimmung abzusagen.

Mit der Festsetzung eines neuen Termins ist erst dann wieder zu rechnen, wenn das Land neben einem wirtschaftlichen Nutzten auch eine mehrheitliche Unterstützung aus der Bevölkerung vorweisen kann.

Man geht daher davon aus, dass die euroskeptischen Briten auch in den kommenden Jahren an ihrem Pfund festhalten werden.

 

Ausführliche Informationen:

Das Vereinigte Königreich hat genau wie Dänemark die Möglichkeit, auch in Zukunft an seiner nationalen Währung festzuhalten.

Die Option zur Euroeinführung hält man sich jedoch offen, sobald das Land fünf vom damaliger Finanzminister Gordon Brown festgesetzte ökonomische Ziele erreichen könne.

Mit deren Hilfe sollen ungeachtet von Regierung und Bevölkerung alle Aspekte einer Einführung von der Stabilität der Immobilienmärkte und Zinssätze bis hin zu den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und Finanzplatz London untersucht werden.

Brown erklärte jedoch bereits am 9. Juni 2003 gegenüber dem Unterhaus, dass sein Land derzeit lediglich eine dieser Bedingungen erfüllen würde und die Zeit somit noch nicht reif sei.

Doch selbst wenn alle Voraussetzungen für die Einführung der Gemeinschaftswährung erfüllt werden könnten, so wäre die wohl schwerste Hürde einer Volksabstimmung noch zu nehmen.

Sowohl die Wirtschaft, als auch die Gewerkschaften im Land sind beim Thema Euro gespalten.
Innerhalb der Bevölkerung lehnt jedoch eine klare Mehrheit von über 65 Prozent den Euro ab.

Eine erneute Volksbefragung soll es daher in nächster Zeit nicht geben, zumal Blairs Nachfolger Gordon Brown als Euro-Skeptiker gilt. Eine schnelle Aufnahme in die Währungsunion unter seiner Führung wird daher nicht erwartet.