
| Hauptstadt: | Kopenhagen |
|---|---|
| Amtssprache: | Dänisch |
| Fläche: | 43.094 km² |
| Einwohnerzahl: | 5.468.120 |
| Währung: | Dänische Krone |
Seit über 135 Jahren ist die Dänische Krone nun die offizielle Währung Dänemarks und deren...
07.03.11 10:00Premierminister Rasmussen verschob das Referendum über die Abschaffung von Sonderregelungen bei...
09.08.08 16:00Nutzen Sie die Möglichkeiten eines Ferienhauses in Dänemark um dieses Land kennenzulernen.
Lernen Sie dieses Land kennen: Ferienhäuser Dänemark
Nachdem eine Mehrheit von 53% der Dänen im Jahr 2000 die Euro-Einführung abgelehnt hatte, sollte 2007 ein zweites Plebiszit stattfinden, was aber nicht geschah. Im Oktober 2008 kündigte der amtierende Regierungschef Anders Fogh Rasmussen eine erneute Volksbefragung für 2011 an.
Durch das Veto der Bevölkerung im Jahr 1992 zum Maastricht-Vertrag erhielt Dänemark zusammen mit Großbritannien das Recht, sich endgültig gegen den Euro auszusprechen. Trotzdem gehört das Land seit 1999 dem WKM II der Union an und könnte so jederzeit die Gemeinschaftswährung einführen.
Die Regierung des Landes hätte den Euro eingeführt, doch stoppte die Bevölkerung das Vorhaben in einem Referendum vom 28. September 2000. Eine Mehrheit von 53,1 Prozent stimmte gegen den Beitritt zur Eurozone.
Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen kündige nach seiner Wiederwahl im Dezember 2007 an, eine erneute Volksabstimmung über die Einführung der Gemeinschaftswährung und Abschaffung von Sonderregeln bei der Umsetzung von EU-Rechten ansetzen zu wollen. Ob beide Themen gemeinsam oder separat zur Abstimmung gestellt werden ist noch unklar.
Auf eine mögliche Euro-Einführung wäre das Land bestens vorbereitet, denn es erfüllt die Konvergenzkriterien der EU bereits heute.
Mit dem Eintritt in die Währungsunion würde Kopenhagen nicht nur der Gemeinschaft wieder etwas nähertreten, sondern könnte erstmals darüber hinaus Einfluss auf die Entscheidungen der europäischen Geldpolitik nehmen.
Rasmussen hatte zuerst eine Abstimmung noch im Herbst 2007 favorisiert. Aufgrund des negativen Ausgangs beim irischen Referendum zum EU-Verfassungvertrag entschied man sich jedoch den Volksentscheid zurückzustellen.
Zeitweise standen die Chancen in Meinungsumfragen nicht schlecht, dass ein erneutes Referendum anders ausfallen könnte als das erste, da die Stärke und Stabilität der Währung offenbar zu überzeugen wusste. Ob sich diese Haltung durch die Krise Griechenlands und die einhergehende Schwächung des Euro bestehen bleibt, ist fraglich, zumal die letzten Umfragen allenfalls eine hauchdünne Mehrheit für die Gemeinschaftswährung gezeigt hatten.